home / Startseite ALLDA.de young-Fashion, Jeansmode, Schmuck, Geschenkartikel, like Jibbitz, style your Crocs, Omination, Doggie und mehr
Deutsch English French
Rückruf-Service Schmuckberatung, Callback Charms Anhänger

kleines Schmuck-ABC

kleines Schmuck-ABC

wissenswertes über Schmuck - das kleine Schmuck-ABC
Silber, Edelstahl, Heilsteine, Magnetschmuck, Diamanten, Schliff..
Schmuck-Fachwissen


Brillant
Diamant, geschliffen im 56-facettigen Brillantschliff

Chaton-Fassung
Wird auch als Krallen-Fassung bezeichnet. 4 bis 6 Stotzen halten den Stein. Im Gegensatz zur geschlossenen Zargen-Fassung kann das Licht auch durch den Unterkörper des Steines eindringen.

Diamant
wird qualifiziert nach den 4 C's: 1) Colour/Farbe 2) Clarity/Reinheit 3) Cut/Schliff 4) Carat/Gewicht in ct

  • Colour/Farbe
    wird in absteigender Folge qualifiziert: Hochfeines Weiß +, Hochf. Weiß, Feines Weiß +, Feines Weiß, Weiß, Leicht getöntes Weiß, Getöntes Weiß, Getönt, Farbige Diamanten

  • Clarity/Reinheit
    wird in absteigender Folge qualifiziert: lupenrein, vvs, vs, si, P1, P2, P3

  • Cut/Schliff
    Überbegriff Diamant (Rohdiamant), geschliffen in verschiedene Formen z.B. Brillant (56 Facetten im Vollschliff), Navette, Baguette, Marquise, Tropfen, Trapez, Herz usw.

  • Carat/Gewicht in ct
    1 ct. = 0,2 Gramm. Ein Einkaräter-Brillant hat einen Durchmesser von 6,6 mm.

Doublé
Walzgoldauflage. Findet Verwendung bei Modeschmuck. Das hauchdünn aufgewalzte Gold ist relativ abriebfest und bietet eine bessere Qualität als die galvanische Vergoldung.

Edelsteine
sind Diamant, Smaragd, Rubin und Safir. Alle anderen Steine werden als Schmucksteine bezeichnet, fälschlicherweise auch als Halbedelsteine.

Goldlegierung
333 = 8kt
585 = 14kt
750 = 18kt
333 bedeutet 333/1000 Teile sind Feingold, der Rest sind Legierungsmetalle wie Kupfer, Silber, Palladium usw. Weißgold hat einen größeren Anteil an Silber und Palladium, Rotgold einen mit Kupfer.

Karat
Nicht identisch mit "Carat" (0,2 Gramm) als Edelsteingewicht. Karat ist eine ältere Goldlegierungsbezeichnung, siehe auch unter "Goldlegierung".

Kettenarten
sind als Halsketten und Armbänder z.B.: Panzer-, Anker-, Erbs-, Königs-, Strick-, Schiffsanker-, Schlangen-, Kordel-, Haferkorn, Zopf-, Venezia-, Palmen-, Kronen-, Fuchsschwanzkette und weitere.

Memoire-Ringe
sollen an einen besonderen Tag erinnern: Hochzeitstag, Geburt eines Kindes, Geburtstag usw. Gleichlaufende Ringe, ganz oder zum Teil mit Diamanten ausgefasst.

Palladium
Edelmetall, das bei Weißgold als Legierungsmetall Verwendung findet

Platin
setzt sich neben Gold als Schmuckedelmetall durch. Wegen der hohen Schmelztemperatur schwieriger zu verarbeiten als Gold. Wird mit "Pt 950" punziert.

Punzierung
Stempelung des Schmuckstückes nach Legierung (z.B. "585"), oftmals auch Warenzeichen des Herstellers und Diamant-Steingewicht in ct.

Rhodium
Edelmetall. Wird galvanisch auf Weißgold aufgetragen, d.h. rhodiniert. Das an für sich etwas gelbliche Weißgold bekommt dadurch einen metallischeren Glanz.

Ringweiten
werden bei einem passenden Ring als Innenschienendurchmesser gemessen. Genauere Ergebnisse gibt es jedoch mit metallenen Musterringen, die den Schienenumfang angeben. Recht genaue Ergebnisse lassen sich mit einer Plastik-Ringmaßkarte ermitteln, die wir gerne zur Verfügung stellen. So entsprechen 16 mm Durchmesser 50 mm im Umfang. 16,5/52, 17/54, 18/56, 18,5/58, 19/60.

Scheideanstalt
Betrieb in der Schmuck-Zuliefererbranche. Alt- oder Bruchgold wird hier eingeschmolzen und dann von anderen (Legierungs-)Metallen "geschieden". Das gewonnene Feingoldgranulat wird z.B. zu Weißgold 585 legiert, unter Zugabe von Silber und Palladium. Kupfer ist z.B. der Zusatz für Rotgold.

Silberlegierung
Silber wird bei Bestecken und Geräten in 800 legiert. Sterlingsilber besteht aus 925 Teilen Feinsilber und aus 75 Teilen Legierungsmetallen.

Solitär
heißen große, einzeln gefasste Diamanten in Ringen oder Halsschmuck.

Zargen-Fassung
Fassung, die den Stein mit einem mehr oder weniger breiten Rand umschließt.

Zuchtperlen
stammen aus dem Meer (Akoya-Zuchtperlen) oder aus Binnengewässern (Süßwasser-Zuchtperlen). Bei den Akoya-Zuchtperlen wird eine Kugel aus Muschelschalen implantiert.


Armband Silber 925, 925 sterling silver bracelet  Kettenanhänger 925 Silber, 925 silver pendant, Bijoux  Herrenring 925 Silber, 925 Silver men Ring, Bijoux

Silber

Der Name "Silber" geht wahrscheinlich auf ein Lehnwort aus einer nicht indogermanischen Sprache zurück. Hieran erinnern der griechische und lateinische Name des Silbers. Unser heutiger Begriff taucht zuerst im Gotischen "silubr" auf. Im Mittelhochdeutschen, Schwedischen und Englischen heißt es "silver". Der griechische Name "argyros" hat sich in den Bezeichnungen vieler Silbermineralien wie Argyrogit, Jodargyrit und Pyrargyrit erhalten. Der lateinische Name "argentum" bedeutet ursprünglich weißes (helles, glänzendes) Metall, und ergab das chemische Symbol des Silbers (Ag). Auf den lateinischen Namen sind ferner die Bezeichnungen einiger Silbermineralien wie z.B. Argentit und Argentojarosit, sowie einer silberfarbenen Cu-Ni-Legierung (Argentan) zurückzuführen.

Vorkommen

Silber ist am Aufbau der Erdkruste mit nur 0,00001 Gew.% beteiligt - das entspricht einer Konzentration von 0,1 g/t. Damit steht es in der Häufigkeitstabelle der Elemente erst an 69. Stelle. Ein wirtschaftlicher Abbau der Silbervorkommen ist nur möglich, wo die Silberkonzentration im Gestein mindestens 0,1 % beträgt.

Wie alle Edelmetalle kommt auch Silber in der Natur GEDIEGEN vor. Selten nur bildet es kubische Kristalle, weit häufiger dagegen moos-, draht-, feder- und plattenartige Gebilde, sowie Klumpen. Große Stücke sind sehr selten. Am berühmtesten wurde der "Silbertisch", eine 1466 in der Grube St. Georg in Schneeberg (Erzgebirge) gefundene plattenförmige Silberstufe von 2x4 m Grundfläche und einem Gewicht von 10 Wagenlasten, das entspricht etwa 20t.

Die größte Silberstufe der Neuzeit wurde um 1820 in Sonora (Mexiko) gefunden, sie wog 1,03 t. Mehrere Silberstufen im Gewicht von einigen Kilogramm wurden aus Johanngeorgenstadt (Erzgebirge) bekannt.

Gediegenes Silber ist immer mit anderen Metallen legiert, am meisten mit Kupfer, Gold und Quecksilber, jedoch auch mit Antimon und Wismut. Gediegenes, mit 14% Wismut legiertes Silber heißt CHILENIT. Die meisten bedeutenden Gruben, aus denen gediegenes Silber gefördert wurde, sind heute weitgehend erschöpft, so z.B. die Vorkommen in Chanarcillo (Chile), Potosi (Bolivien) und Broken Hill (Australien). Dagegen werden in Colorado (USA), Ontario (Kanada), Huanchaca und Colquechaca (Bolivien), sowie im Erzgebirge (besonders bei Johanngeorgenstadt) im Rahmen der Uranförderung seit 1946, noch gediegenes Silber abgebaut.

Häufigstes Silbererz ist der SILBERGLANZ (auch: ARGENTIT) A92S, der 87,1 % Silber enthält. Tritt er in rhombischen Kristallen auf, so heißt er AKANTHIT. Silberglanz findet sich gelegentlich selbständig, zumeist jedoch als "Silberträger" in Form feinster Schüppchen im BLEIGLANZ, der dadurch immer einen Silbergehalt von mindestens 0,02% bis 1% aufweist. Hauptfundstellen des Silberglanzes liegen in Nevada (USA), Mexiko und im Erzgebirge.

Die Eigenschaften des reinen Silbers

  • Chemisches Symbol Ag (lat. argentum = Silber)
  • Element aus der ersten Nebengruppe des Periodensystems
  • Ordnungszahl 47
  • relative Atommasse 107,868
  • Hauptwertigkeit l
  • Dichte 10,50
  • Schmelzpunkt 960,85' C
  • Siedepunkt 1980' C
  • Brinellhärte 26
  • Zugfestigkeit 137N/mm2
  • Bruchdehnung 60%
  • Normalpotential + 0,799 V für Ag/Agl+.
Silber ist ein weißes Metall, das alle anderen Metalle in Helligkeit der Farbe, Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität, Polierfähigkeit und Reflexionsvermögen übertrifft. Da es langwelliges Licht (rot, orange, gelb) noch vollständiger reflektiert als kurzwelliges, ist es von "warmem" Farbton, etwa im Gegensatz zum "kühleren" Chrom. Silber erreicht fast die Dehnbarkeit des Goldes. Es lässt sich zu Folien von nur 0,0002 mm Stärke schlagen. Dieses "Blattsilber" ist durchscheinend und von bläulichgrüner Farbe. Aus 1 g Silber lässt sich ein Draht von 2 km Länge ziehen. Diese große Dehnbarkeit, die nur vom Gold übertroffen wird, lässt sich mit der geringen Härte des Silbers, die zwischen der des Kupfers und Goldes liegt und einer Mohshärte von etwa 3 entspricht, erklären.

Mit Sauerstoff reagiert Silber in festem Zustand durch Bildung einer unsichtbaren Schicht von SILBEROXID A920, die nur die Stärke von einem Molekül erreicht und als Schutzschicht wirkt. Das Vorhandensein dieser in sehr geringem Umfang wasserlöslichen Oxidschicht ermöglicht die Bildung von Silberionen, die in Verbindung mit Wasser keimtötend wirken. Auf diese Weise lässt sich erklären, dass nicht nur Präparate von Silber in Form kolloider Lösungen, z.B. Kollargol (Argentum colloidale), sondern auch Geräte, Bestecke und Münzen aus Silber eine OLIGODYNAMISCHE (d.h. sterilisierende) WIRKUNG haben.

Das bei Gewittern und unter dem Einfluss von ultravioletter Strahlung aus dem Luftsauerstoff entstehende OZON 03 bildet nach neueren Untersuchungen zusammen mit Silber, aber auch mit Silberoxid die Verbindung SILBER - DIOXOARGENTAT. Diese schwarze Verbindung wurde früher u.a. als Silberoxid bezeichnet. Da reines Silber für die meisten Anwendungsbereiche zu weich ist, wird es mit anderen Metallen legiert. Mit Quecksilber bildet es Amalgame, die heute vor allem in der Zahntechnik Verwendung finden.

Silberlegierungen

Im Gegensatz zur Vielfalt der nach Farbe, Härte und Feingehalt unterschiedlichen Goldlegierungen ist die Zahl der für dekorative Zwecke verwendeten Silberlegierungen in den letzten Jahrzehnten immer stärker zurückgegangen. Abgesehen vom speziellen Bereich der Silberlote spielen heute bei der Herstellung von Schmuck, Elektronik und Bestecken nur noch relativ wenige Silberlegierungen eine Rolle. Sie gehören alle zum Legierungssystem Ag-Cu.

Ursache für das Anlaufen

Die Anlaufschichten der handelsüblichen Silber-Kupfer-Legierungen bestehen zum überwiegenden Teil aus Kupferoxid Cu2O und Kupfersulfid Cu2S. Nur Legierungen mit einem Feingehalt von mindestens Ag 900 enthalten ebenfalls Silbersulfid A92S. Zusätzlich konnte in den Anlaufschichten dieser Legierungen mit hohem Feingehalt auch Silbersulfat Ag2SO4 und unter Laboratoriumsbedingungen auch Silberchlorid AgCl nachgewiesen werden. Die genannten Verbindungen entstehen unter dem Einfluss von schwefelhaltigen Gasen, insbesondere Schwefelwasserstoff H2S und Schwefeldioxid SO2 die als Verunreinigung in der Luft enthalten sind. Im übrigen sind der Luftsauerstoff und Luftfeuchtigkeit von ausschlaggebender Bedeutung für die Bildung der Anlaufschichten. Wärme, Staub und Luftbewegung (Durchzug) begünstigen das Anlaufen. Andererseits kann die Anlaufbeständigkeit von Silberlegierungen durch gute Politur erhöht werden.

ANLAUFSCHUTZ:

Jahrzehntelange Versuche, verarbeitbare, preisgünstige, farblich zufriedenstellende Silberlegierungen herzustellen, die anlaufbeständig sind, mussten ergebnislos abgebrochen werden. Neben der Verwendung von Verpackungsmaterial aus getränkten Papieren und Folien, die entweder den Zutritt von Sauerstoff und schwefelhaltigen Gasen verhindern oder diese Gase binden soll, hat sich bis heute im wesentlichen die Anbringung von Schutzschichten auf der Silberoberfläche bewährt. Silberklarlacke (Zaponlacke) haben den Nachteil, dass sie bei stark mechanisch beanspruchten Teilen wie z.B. Bestecken nicht anwendbar sind. Galvanische Oberzüge von Rhodium dagegen sind für die Verwendung im Industriemaßstab für einige Anwendungsbereiche zu teuer und verändern Glanz und Farbton des Silbers.

DIE WICHTIGSTEN SILBERLEGIERUNGEN

Zur Herstellung von Schmuck, Gerät (Korpuswaren) und Bestecken finden heute vorwiegend vier Silberlegierungen Verwendung, die alle zum Legierungssystem Ag-Cu gehören und im folgenden kurz beschrieben werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Bestrebungen innerhalb der EG, die Zahl der für dekorative Zwecke verwendeten Silberlegierungen auf die beiden Ag 925 und Ag 800 zu beschränken, aus wirtschaftlichen Gründen Erfolg haben werden.

970/000-SILBER

entspricht wegen seines geringen Kupferanteils (3 Gew.%) noch ganz der Farbe des Feinsilbers, das es andererseits an Härte (HV 65-80) und Zugfestigkeit (235 N/MM2) erheblich übertrifft. Wegen seines hohen Soliduspunktes (Schmelzintervall 900-940'C) und der stark rückläufigen Bedeutung der Ag-950-Legierung, stellt das 970/000-Silber heute die einzige handelsübliche Legierung dar, die nicht nur für Niello-, sondern auch für Emaillierarbeiten geeignet ist und daher auch den Namen EMAILSILBER trägt. Da die theoretisch mögliche Aushärtung des 970/000-Silbers (beim 925/ 000-Silber beschrieben) in der Praxis kaum genutzt wird, ist der geringe Widerstand der Legierung gegen Biegebeanspruchungen zu berücksichtigen. Dies macht andererseits das 970/000-Silber besonders für Kaltverformungsarbeiten (Treiben, Ziselieren) geeignet. Die Anlaufbeständigkeit dieser Legierung ist die höchste von allen handelsüblichen Silberlegierungen.

925/000 - SILBER

(im Englischen auch: STANDARDSILVER) ist international unter dem Namen STERLINGSILBER als wichtigster Silberwerkstoff für die Korpuswarenherstellung bekannt. Während diese Legierung früher bei der Schmuckfertigung eine geringere Rolle spielte, setzt sie sich heute auch in diesem Bereich aus Exportgründen und wegen ihrer auf die geringe Härte (HV 70-85) zurückzuführenden Verarbeitbarkeit immer mehr durch. Da die Farbe von Sterlingsilber geringfügig von der des Feinsilbers abweicht, wird Ware aus dieser Legierung meist feinversilbert. Bei Schmuckwaren und kleineren Teilen aus Sterlingsilber genügt oft ein Abbeizen, da die Beize oberflächennahe Kupferbestandteileder Legierung löst und somit zur Bildung einer hauchdünen Feinsilberschicht führt.

835/000-SILBER

hat aufgrund seines relativ hohen Kupferanteils (16,5 Gew.-%) einen leicht gelblichen Farbton. Gegenüber Silberlegierungen mit höherem Feingehalt bietet Ag 835 keinerlei Vorteile, die nicht von Ag 800 noch übertroffen werden. Daher wird 835/000-Silber immer weniger angewandt. Seine Härte beträgt in rekristallisiertem Zustand HV 70-90, das Schmelzintervall reicht von 779 bis 838' C.

800/000-SILBER

übertrifft die Silberlegierungen mit höherem Feingehalt nicht nur an Preiswürdigkeit, sondern auch an Härte (HV75-95), Zugfestigkeit (294-392 N/MM2) und gusstechnischen Eigenschaften. Dagegen ist die Anlaufbeständigkeit und Kaltverformbarkeit geringer als bei den Silberlegierungen mit höherem Feingehalt. Der verhältnismäßig hohe Kupferanteil (20 Gew.-%) begünstigt bei Kontakt mit Essigsäure die Bildung von Grünspan, einem Gemisch von verschiedenen Kupferacetaten. Ferner bewirkt der Kupferanteil eine gelbliche Färbung, die durch mehrfaches Ausglühen mit nachfolgendem Weißsieden durch Bildung einer Feinsilberschicht beseitigt werden kann. Diese Schicht ist aber so porös, dass sie nur mit Blutstein oder Polierstahl poliert werden kann. Aus diesem Grund ist eine galvanische Feinversilberung vorzuziehen. Für Gussarbeiten und zur Herstellung von Bestecken, die noch mehr als andere Silberwaren Härte und Abriebfestigkeit des Werkstoffs erfordern, ist Ag 800 die ideale Silberlegierung. Bei Verwendung von 800/ 000-Silber für andere Zwecke spielen meistens in erster Linie preisliche Gründe eine Rolle.

719/000-SILBER

entspricht der eutektischen Legierung des Systems Ag-Cu. Von allen Silber-Kupfer Legierungen ist dies die härteste (HV 97). Hohe Zugfestigkeit (363 N/mM2), geringe Bruchdehnung (21 %) und große Elastizität sind die Ursachen für die gelegentliche Verwendung dieser Legierung für federnde und stark beanspruchte Teile. Der Schmelzpunkt (779'C) macht diese Legierung als Lot geeignet, insbesondere für Emailsilber Ag 970. Nicht zuletzt wegen des kräftig geblichen Farbtons des Ag 719, aber auch wegen ihrer viel zu hohen Festigkeitseigenschaften ist diese Legierung heute fast ohne Bedeutung für die Praxis.

Tibet-Silber

Dabei handelt es sich um eine Legierung aus Silber und Kupfer, wobei der reale Silberanteil bei etwa 250 liegt, teilweise auch höher. Diese Art der Legierung wird im allgemeinen als Tibet-Silber bezeichnet, findet aber auch außerhalb Tibets in anderen Teilen Asiens Verwendung. Der historische Grund für diese Art der Schmuckherstellung ist darauf zurückzuführen, dass dem Silber eine gewisse spirituelle Bedeutung und Schutzfunktion beigemessen wurde, ärmere Völker sich dies jedoch nicht leisten konnten, es aber dennoch für rituelle Handlungen oder Feste sehr wichtig war. So wurde ein geringer Silberanteil mit anderen Metallen legiert.

Der Silberanteil ist im Mantel höher als im Kern, um ein durchschimmern des Kupfers zu verhindern.


Armband Edelstahl, Anhänger aus Edelstahl, stainless steel bracelet 

EDELSTAHL

  • Schmuck aus Edelstahl ist sehr haltbar, reiß- und kratzfest. Aufgrund seiner Härte ist die Herstellung filigraner Stücke schwieriger als bei Silber- oder Goldlegierungen.
  • Auch viele Allergiker die mit Mode- oder Silberschmuck Schwierigkeiten haben bevorzugen Edelstahlschmuck

Heilsteine

Wir haben zu diesem Thema keine eigene Abhandlung. Eine relativ übersichtliche Zusammenfassung finden Sie im Web unter den Stichworten

Heilsteine Johann Bloos



 

Zeige 1 bis 1 (von insgesamt 1 Artikeln) Seiten:  1 
Zeige 1 bis 1 (von insgesamt 1 Artikeln) Seiten:  1 

Mode Schmuck online, Credits